Der Beitrag gibt einen Überblick über die Notwendigkeit des Schutzes der Daten, die für den Lernprozess von Systemen der künstlichen Intelligenz unabdingbar sind. Ergänzend wird dargelegt, in welche bestehenden Schutzrechte sich diese KI-Trainingsdaten einordnen lassen. Ein Blick in die zukünftigen eigenen Rechte der neuen Technologien zeigt einen Ausschnitt der Anforderungen an KI-Systeme, deren Trainingsdaten und der, mit ihnen verbundenen Datenverarbeitungen. KI-Systeme bekommen mit ihren eigenen Gesetzen und Regelungen einen neuen Stellenwert in unserer Gesellschaft.
Autor:in · Entrepreneurship der Zukunft
Ina Schöne
Selbstaendig / Universitaet Oldenburg
Kurzbiografie
Selbstaendige Datenschutzbeauftragte und Datenschutz-Auditorin TUeV Rheinland cert. (seit 2019), Masterstudium Informationsrecht (Universitaet Oldenburg). Schwerpunkte: Datenschutzmanagementsysteme, DSGVO, KI-Verordnung. Erscheint in Band 2 und 3.
Beiträge in der Reihe 2 Beitrage
Band 2 · Voraussetzung, Implementierung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz im Rahmen datenbasierter Geschäftsmodelle
Band 3 · Nachhaltige Geschäftsmodelle durch digitale Innovation und Transformation
Die Gestaltung nachhaltiger KI-Systeme im Einklang mit regulatorischen Anforderungen erfordert eine ganzheitliche Betrachtung. Bereits im Design und in allen Phasen des Lebenszyklus sollten Umwelt- und Sozialaspekte integriert werden, um den Prinzipien der Vertrauenswürdigkeit für KI zu entsprechen. Die europäischen Regulierungen, insbesondere die KI-Verordnung (KI-VO), setzen klare Vorgaben für Transparenz, Sicherheit und Verantwortlichkeit. Ergänzt durch internationale Standards und Normen wird der Weg für mehr Nachhaltigkeit bei Entwicklung und Nutzung von KI orchestriert. Geschäftsmodelle werden somit durch den Einsatz von vertrauenswürdiger KI in Richtung Nachhaltigkeit und Integration ethischer und sozialer Aspekte neujustiert.