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LG

Autor:in · Entrepreneurship der Zukunft

Lutz Göcke

Hochschule Nordhausen

Kurzbiografie

Professor für Digitales Management an der Hochschule Nordhausen (seit 2018). Leiter des Bachelorstudiengangs Digitales Produktmanagement und des BMBF-geförderten Hochschulinkubators für Entrepreneurship. Zuvor als Product Manager bei Volkswagen tätig. Forschungsschwerpunkte: Geschäftsmodellinnovationen, Digital Entrepreneurship.

Beiträge in der Reihe 3 Beitrage

Band 1 · Digitale Technologien und der Wandel von Geschäftsmodellen

Die Entwicklung und Realisierung innovativer Geschäftsmodelle durch Startups erfordert insbesondere nach einer ersten Validierung der eigenen Geschäftsidee den Zugang zu finanziellen Ressourcen. Gründer können auf vielfältige Weise Zugang zu entsprechenden Ressourcen erhalten. Eine Option ist die Entwicklung von Crowdfunding-Kampagnen. Die existierende Forschung setzt unterschiedliche Akzente bei der Identifikation von Erfolgsfaktoren. Dieser Artikel gibt einen Überblick zu Erfolgsfaktoren von Crowdfunding Kampagnen basierend auf einer strukturierten Literaturrecherche. Hierbei erfolgte die systematische Erhebung von Erkenntnissen zu den Erfolgsfaktoren von Crowdfunding Kampagnen in internationalen A- und B-Journals. Im Anschluss an die Identifikation und Kategorisierung der Erfolgsfaktoren erfolgt eine Einordnung dieser Faktoren in den zeitlichen Ablauf einer Crowdfunding Kampagne.

Band 3 · Nachhaltige Geschäftsmodelle durch digitale Innovation und Transformation

Quantentechnologien basieren auf den Prinzipien der Quantenphysik und umfassen unter anderem Quantencomputer, -kommunikation und -sensorik. Trotz des großen Potenzials befinden sich die verschiedenen Quantentechnologien auf unterschiedlichen Reifegraden (Calarco 2022, S. 15 ff.). Allerdings steigt mit dem zunehmenden Reifegrad die Relevanz der Geschäftsmodellentwicklung (Gassmann et al. 2019, S. 20). Dies gilt nicht nur im Bereich der Quantentechnologien, sondern lässt sich auch bei anderen Deep-Tech-Innovationen beobachten, da technologische Reife erst dann ihr volles ökonomisches und gesellschaftliches Potenzial entfalten kann, wenn sie durch tragfähige Geschäftsmodelle ergänzt wird. Vor diesem Hintergrund untersucht dieses Kapitel, wie Geschäftsmodelle im Bereich der Quantentechnologien kategorisiert und differenziert werden können, welche Modelle bereits existieren und welche Rolle diese im Kontext der Nachhaltigkeit spielen. Ziel ist es daher, eine Geschäftsmodellperspektive für Quantentechnologien darzustellen. Zu diesem Zweck wird eine Taxonomie vorgestellt, welche auf Basis einer qualitativen Analyse der 100 weltweit bedeutendsten Quanten-Startups abgeleitet wurde. Darauf basierend wird eine exemplarische Einordnung von Quanten-Startups vorgenommen. Außerdem werden die identifizierten Geschäftsmodelle in den Segmenten Quantencomputer, -kommunikation und -sensoren erläutert. Dabei wird auch aufgezeigt, wie Quanten-Geschäftsmodelle zur Lösung globaler Herausforderungen im Kontext der Nachhaltigkeit beitragen und ökologischen Mehrwert stiften können. Dadurch entsteht ein umfangreiches Bild zum heutigen Stand der Kommerzialisierung von Quantentechnologien durch Quanten-Startups und ihre Wirkung auf Nachhaltigkeitsaspekte.

Teil
Teil IV Produkte, Hard- & Software

Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind zwei bedeutende Trends, die gegenwärtige ökologische, soziale und wirtschaftliche Strukturen prägen. Unternehmen müssen im Sinne einer gleichzeitigen Twin Transformation beide Entwicklungen miteinander in Einklang bringen. Ein zentraler Treiber dieser Vereinigung liegt in der Entwicklung nachhaltiger digitaler Innovationen. Dieses Kapitel zeigt, dass Unternehmen ein einheitliches Framework benötigen, um nachhaltige digitale Innovationen systematisch zu entwickeln. Obwohl die Thematik bereits in Ansätzen behandelt wurde, fehlt es bislang an klar umsetzbaren Prinzipien. Diese Lücke wird geschlossen, indem ein Framework für nachhaltige digitale Innovation vorgestellt wird. Das Framework basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, einer Delphi-Studie mit 16 Experten im Bereich digitaler Innovation sowie einem Co-Creation-Workshop zur Validierung der Ergebnisse. Die Struktur orientiert sich am Triple-Bottom-Line-Konzept der Nachhaltigkeit sowie an den Phasen des Produktentwicklungsprozesses (Product Strategy, Product Discovery und Product Delivery). Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Entwicklung nachhaltiger digitaler Innovationen eine ganzheitliche Perspektive erfordert, die alle produktrelevanten Stakeholder und Prozesse berücksichtigt. Mit dem vorgestellten Framework leistet das Kapitel einen Beitrag zum besseren Verständnis der Rolle von Nachhaltigkeit in der digitalen Innovation, liefert Expertenperspektiven und Ideen zur digitalen Nachhaltigkeit und bietet einen umfassenden Rahmen für ein nachhaltiges digitales Produktmanagement.

Teil
Teil IV Produkte, Hard- & Software

Behandelte Themen