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Autor:in · Entrepreneurship der Zukunft

Mathias Eiber

TU Ilmenau

Kurzbiografie

M. Sc., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Fertigungstechnik der TU Ilmenau (seit 2017). Unterstuetzt KMU im Mittelstand-Digital Zentrum Ilmenau. Schwerpunkte: Additive Fertigungsverfahren, kooperative Wertschoepfungsnetzwerke.

Beiträge in der Reihe 1 Beitrag

Band 1 · Digitale Technologien und der Wandel von Geschäftsmodellen

Der Anwendungsbereich der Blockchain-Technologie ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Hat man diese Methode vor allem anfangs für die Bereitstellung von Kryptowährungen genutzt, so verspricht man sich heute auch im industriellen Umfeld einen wirtschaftlichen Vorteil davon. Mehrere KMU können sich mithilfe von Blockchain zu einem Wertschöpfungsnetzwerk verknüpfen, um Aufträge effizient zu bearbeiten. Dies bedeutet, dass die Unternehmen miteinander kooperieren und Arbeiten untereinander aufteilen, um gemeinsam Produkte zu fertigen. Da hierfür Know-how und Daten, wie z.B. Zeichnungen, ausgetauscht werden müssen, spielen gegenseitiges Vertrauen und Sicherheit eine große Rolle. Blockchain bietet durch kryptographische Methoden und Sicherheitssysteme eine Möglichkeit, jene Punkte sicherzustellen und mit einer Plattform zu koppeln, auf der jedes integrierte Unternehmen als gleichwertiger Partner betrachtet wird. Anhand des Blockchain-Demonstrators des Mittelstand-Digital Zentrums Ilmenau wird in diesem Beitrag erörtert, wie die Zusammenarbeit von Unternehmen innerhalb eines vertrauensvollen Netzwerks gelingen kann. Anhand dieser Vorstellung soll ein gesamtheitlicher Überblick über die Vorteile, Chancen aber auch der Risiken vermittelt werden und ein gedanklicher Einstieg in die Welt der stetig wachsenden kooperierenden Wertschöpfungsnetzwerke gelingen.

Behandelte Themen